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Kra­wall, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Kra|wall

Bedeutungsübersicht

  1. Tumult mit Tätlichkeiten; Aufruhr
  2. (umgangssprachlich) äußerst lebhaftes oder erregtes Lärmen und Treiben (besonders einer größeren Anzahl von Menschen)

Synonyme zu Krawall

Aussprache

Betonung: Krawạll🔉

Herkunft

Herkunft ungeklärt, wahrscheinlich zu älter crawallen = das Lärmen < mittellateinisch charavallium = Katzenmusik; Straßenlärm

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Krawalldie Krawalle
Genitivdes Krawallsder Krawalle
Dativdem Krawallden Krawallen
Akkusativden Krawalldie Krawalle

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Tumult mit Tätlichkeiten; Aufruhr

    Beispiele

    • politische Krawalle
    • nach der Kundgebung kam es zu blutigen Krawallen

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    auf Krawall gebürstet sein (umgangssprachlich: auf Ärger aus sein)
  2. äußerst lebhaftes oder erregtes Lärmen und Treiben (besonders einer größeren Anzahl von Menschen)

    Grammatik

    ohne Plural

    Gebrauch

    umgangssprachlich

    Beispiel

    Krawall machen

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    Krawall schlagen (sich [laut und] energisch beschweren)

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