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Ker­ker, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Ker|ker

Bedeutungsübersicht

    1. (früher) sehr festes [unterirdisches] Gefängnis
    2. (früher) Kerkerhaft
  1. (österreichisch früher Amtssprache, sonst österreichisch umgangssprachlich) Freiheitsstrafe

Synonyme zu Kerker

Gefängnis, Verlies; (österreichisch) Gefangenenhaus, Kotter; (umgangssprachlich) Knast, Loch

Aussprache

Betonung: Kẹrker
Lautschrift: [ˈkɛrkɐ]

Herkunft

mittelhochdeutsch kerker, karkære, althochdeutsch karkāri < lateinisch carcer

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Kerkerdie Kerker
Genitivdes Kerkersder Kerker
Dativdem Kerkerden Kerkern
Akkusativden Kerkerdie Kerker

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. sehr festes [unterirdisches] Gefängnis

      Gebrauch

      früher

      Beispiele

      • jemanden aus dem Kerker befreien
      • (gehoben emotional) im Kerker liegen, schmachten (eine Freiheitsstrafe [unter erschwerten Bedingungen] verbüßen)
    2. Kerkerhaft

      Gebrauch

      früher

      Beispiel

      zu lebenslänglichem Kerker verurteilt werden
  1. Freiheitsstrafe

    Gebrauch

    österreichisch früher Amtssprache, sonst österreichisch umgangssprachlich

    Beispiel

    er wurde zu zwei Jahren [einfachem, schwerem] Kerker verurteilt

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