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Heim­chen, das

Wortart: Substantiv, Neutrum
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Heim|chen

Bedeutungsübersicht

  1. gelblich braune Grille, die sich im Dunkeln in warmen Räumen oder auch im Freien durch lautes Zirpen bemerkbar macht
  2. (umgangssprachlich abwertend) unscheinbare, unauffällige, unbedeutende Frau

Synonyme zu Heimchen

Grille, Mauerblümchen
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Aussprache

Betonung: Heimchen

Herkunft

wahrscheinlich Verkleinerungsform zu mittelhochdeutsch heime, althochdeutsch heimo = Hausgrille oder verdunkelte Zusammensetzung, vgl. mittelhochdeutsch heimamuch, umgestellt aus: mūcheime, althochdeutsch mūhheimo (1. Bestandteil wohl zu gotisch mūka- „sanft“)

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdas Heimchendie Heimchen
Genitivdes Heimchensder Heimchen
Dativdem Heimchenden Heimchen
Akkusativdas Heimchendie Heimchen
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Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Heimchen
    © Heike Möller, Rödental
    gelblich braune Grille, die sich im Dunkeln in warmen Räumen oder auch im Freien durch lautes Zirpen bemerkbar macht
  2. unscheinbare, unauffällige, unbedeutende Frau

    Gebrauch

    umgangssprachlich abwertend

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    Heimchen am Herd[e] (eine naive, nicht emanzipierte Frau, die sich mit ihrer Rolle als Hausfrau und Ehefrau zufriedengibt; nach dem übersetzten Titel der Erzählung von Ch. Dickens [1812–1870] „Cricket on the hearth“)

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