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Groll, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Gebrauch: gehoben
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Groll

Bedeutungsübersicht

heimliche, eingewurzelte Feindschaft oder verborgener Hass, zurückgestauter Unwille, der durch innere oder äußere Widerstände daran gehindert ist, sich nach außen zu entladen, und Verbitterung hervorruft

Beispiele

  • heimlicher, tiefer Groll
  • ihr Groll richtete sich gegen die Freundin
  • einen leisen Groll in sich aufsteigen fühlen
  • einen Groll auf jemanden haben, gegen jemanden hegen
  • sie sagte das alles ohne Groll

Synonyme zu Groll

Ärger, Bitterkeit, Empörung, Erbitterung, Feindschaft, Feindseligkeit, Missbilligung, Missfallen, Missmut, Missstimmung, Verärgerung, Verbitterung, Verdrossenheit, Verdruss, Wut, Zorn; (gehoben) Animosität, Bitternis, Hader, Ungehaltenheit, Unmut, Unwille; (umgangssprachlich) Rage; (gehoben veraltend) [In]grimm

Aussprache

Betonung: Grọll🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch grolle = Zorn, ablautende Bildung zu mittelhochdeutsch grel, grell

Grammatik

 Singular
Nominativder Groll
Genitivdes Grolles, Grolls
Dativdem Groll
Akkusativden Groll

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