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Ge­rüm­pel, das

Wortart: Substantiv, Neutrum
Gebrauch: abwertend
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Ge|rüm|pel

Bedeutungsübersicht

Gesamtheit alter, unbrauchbar und wertlos gewordener Gegenstände

Beispiele

  • altes Gerümpel
  • der Dachboden steht voller Gerümpel, ist mit Gerümpel angefüllt

Synonyme zu Gerümpel

(umgangssprachlich) Krimskrams; (umgangssprachlich, oft abwertend) Trödel[ware], Zeug; (umgangssprachlich abwertend) Bims, Gelumpe, Kitt, Kleister, Kram, Krempel, Kroppzeug, Lumpenzeug, Plunder, Ramsch, Schrott, Tinnef, Trödelkram; (salopp abwertend) Zinnober; (österreichisch umgangssprachlich) Kramuri; (schweizerisch umgangssprachlich) Grümpel; (bayrisch, österreichisch umgangssprachlich) Graffel[werk]; (bayrisch und österreichisch umgangssprachlich abwertend) Glump[ert]; (norddeutsch) Schurrmurr; (norddeutsch, westdeutsch) Prüll; (süddeutsch, mitteldeutsch) Rumpel; (landschaftlich, besonders norddeutsch) Krams; (norddeutsch umgangssprachlich) Kaff; (veraltet) Prass; (Jargon) Stuff

Aussprache

Betonung: Gerụ̈mpel 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch gerümpel = Gepolter, Lärm; später = rumpelnd wackelnder, zusammenbrechender Hausrat, zu rumpeln

Grammatik

 Singular
Nominativdas Gerümpel
Genitivdes Gerümpels
Dativdem Gerümpel
Akkusativdas Gerümpel

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