Elend, das

Wortart:
Substantiv, Neutrum
Aussprache:
Betonung
🔉Elend

Rechtschreibung

Worttrennung
Elend

Bedeutungen (2)

  1. Unglück, Leid, Kummer
    Beispiele
    • damit bringt sie sich nur ins Elend
    • ist das ein Elend (umgangssprachlich; trostloser Zustand) [mit ihm]!
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • langes Elend (umgangssprachlich: hochgewachsener, großer und dünner Mensch)
    • das heulende/graue Elend haben, kriegen (umgangssprachlich, oft scherzhaft: sich zutiefst unglücklich fühlen; sehr niedergeschlagen sein, werden; verzweifeln)
    • aussehen wie das leibhaftige Elend (sehr krank, schlecht aussehen)
  2. Armut, Not
    Beispiel
    • die Krise stürzte viele Familien ins Elend

Herkunft

mittelhochdeutsch ellende, althochdeutsch elilenti = anderes Land, Verbannung; Not, Trübsal

Grammatik

das Elend; Genitiv: des Elend[e]s

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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