Dieb, der

Wortart:
Substantiv, maskulin
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
🔉Dieb

Rechtschreibung

Worttrennung
Dieb

Bedeutung

männliche Person, die fremdes Eigentum heimlich entwendet

Beispiele
  • ein gemeiner, raffinierter Dieb
  • der Dieb war durchs Fenster eingestiegen
  • es waren Diebe am Werk
  • den Dieb auf frischer Tat ertappen
  • haltet den Dieb!
  • er hat sich davongestohlen wie ein Dieb (ist heimlich, unbemerkt davongegangen)
Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
  • wie ein Dieb in der Nacht (gehoben: unbemerkt, überraschend, unvorhergesehen)
  • die kleinen Diebe hängt man, die großen lässt man laufen
💡

Verwendung der Personenbezeichnung

In bestimmten Situationen wird die maskuline Form (z. B. Arzt, Mieter, Bäcker) gebraucht, um damit Personen aller Geschlechter zu bezeichnen. Bei dieser Verwendung ist aber sprachlich nicht immer eindeutig, ob nur männliche Personen gemeint sind oder auch andere. Deswegen wird seit einiger Zeit über sprachliche Alternativen diskutiert.

Herkunft

mittelhochdeutsch diep, diup, althochdeutsch diob, thiob, Herkunft ungeklärt, vielleicht eigentlich = der Sichniederkauernde

Grammatik

der Dieb; Genitiv: des Dieb[e]s, Plural: die Diebe

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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Dieb
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