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Dieb, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Dieb

Bedeutungsübersicht

jemand, der fremdes Eigentum heimlich entwendet

Beispiele

  • ein gemeiner, raffinierter Dieb
  • der Dieb war durchs Fenster eingestiegen
  • es waren Diebe am Werk
  • den Dieb auf frischer Tat ertappen
  • haltet den Dieb!
  • er hat sich davongestohlen wie ein Dieb (ist heimlich, unbemerkt davongegangen)

Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

  • wie ein Dieb in der Nacht (gehoben: unbemerkt, überraschend, unvorhergesehen)
  • die kleinen Diebe hängt man, die großen lässt man laufen

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Synonyme zu Dieb und Diebin

Bandit, Banditin, Einbrecher, Einbrecherin, Krimineller, Kriminelle, Straßenräuber, Straßenräuberin, Taschendieb, Taschendiebin; (oft scherzhaft) Langfinger; (umgangssprachlich abwertend) Ganove, Ganovin, Gauner, Gaunerin; (veraltend) Räuber, Räuberin; (veraltend abwertend) Spitzbube, Spitzbübin; (Psychologie) Kleptomane, Kleptomanin

Aussprache

Betonung: Dieb🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch diep, diup, althochdeutsch diob, thiob, Herkunft ungeklärt, vielleicht eigentlich = der Sichniederkauernde

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Diebdie Diebe
Genitivdes Diebes, Diebsder Diebe
Dativdem Diebden Dieben
Akkusativden Diebdie Diebe

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