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Dach, das

Wortart: Substantiv, Neutrum
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Dach

Bedeutungsübersicht

  1. oberer Abschluss eines Hauses, eines Gebäudes, der entweder durch eine horizontale Fläche gebildet wird oder häufiger durch eine mit Ziegeln oder anderem Material gedeckte [Holz]konstruktion, bei der die Flächen in bestimmtem Winkel zueinanderstehen
    1. oberer Abschluss eines Fahrzeugs o. Ä.
    2. oberer Abschluss eines Zelts o. Ä.
  2. vor Sonne, Regen o. Ä. schützende Konstruktion über etwas
  3. Kurzform für: Schiebedach
  4. (Bergbau) unmittelbar über einem Flöz liegende Gesteinsschicht

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Zertifikats Deutsch.

Synonyme zu Dach

Aussprache

Betonung: Dạch🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch dach, althochdeutsch dah, eigentlich = das Deckende

Grammatik

das Dach; Genitiv: des Dach[e]s, Dächer
 SingularPlural
Nominativdas Dachdie Dächer
Genitivdes Daches, Dachsder Dächer
Dativdem Dachden Dächern
Akkusativdas Dachdie Dächer

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Dach - Unterschiedliche Dachtypen
    Unterschiedliche Dachtypen - © Bibliographisches Institut, Berlin
    oberer Abschluss eines Hauses, eines Gebäudes, der entweder durch eine horizontale Fläche gebildet wird oder häufiger durch eine mit Ziegeln oder anderem Material gedeckte [Holz]konstruktion, bei der die Flächen in bestimmtem Winkel zueinanderstehen

    Beispiele

    • ein steiles, flaches Dach
    • das Dach mit Ziegeln decken
    • der Sturm hat viele Dächer abgedeckt
    • ein Zimmer unterm Dach (im obersten Stockwerk)

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • das Dach der Welt (1. das Hochland von Pamir. 2. das Himalaja-Gebirge. 3. Tibet.)
    • ein Dach über dem Kopf haben (umgangssprachlich: eine Unterkunft haben)
    • jemandem aufs Dach steigen (umgangssprachlich: jemanden ausschimpfen, zurechtweisen, tadeln; nach einem alten Rechtsbrauch, dem Pantoffelhelden das Dach abzudecken)
    • jemandem eins, (österreichisch:) eine/etwas aufs Dach geben (umgangssprachlich: 1. jemandem einen Schlag auf den Kopf geben. 2. jemandem einen Verweis, eine Rüge erteilen.)
    • eins, (österreichisch:) eine/etwas aufs Dach bekommen/kriegen (umgangssprachlich: 1. einen Schlag auf den Kopf bekommen. 2. einen Verweis, eine Rüge erhalten.)
    • etwas unter Dach und Fach bringen (1. etwas in Sicherheit bringen und dadurch vor Unwetter o. Ä. schützen. 2. etwas glücklich zum Abschluss bringen; ursprünglich auf das Einbringen der Ernte bezogen; Fach = Zwischenraum, Abteilung in der tragenden Konstruktion des norddeutschen Bauernhauses.)
    • unter Dach und Fach sein (1. in Sicherheit, geschützt vor Unwetter o. Ä. sein. 2. glücklich erledigt, abgeschlossen sein.)
    • [mit jemandem] unter einem Dach wohnen, leben, hausen (umgangssprachlich: [mit jemandem] im gleichen Haus wohnen)
    1. Dach - Dach eines Autos (mit Gepäckträger)
      Dach eines Autos (mit Gepäckträger) - © Arcyd - Fotolia.com
      oberer Abschluss eines Fahrzeugs o. Ä.

      Beispiel

      das Auto lag auf dem Dach
    2. oberer Abschluss eines Zelts o. Ä.
  2. vor Sonne, Regen o. Ä. schützende Konstruktion über etwas

    Beispiel

    ein kleines Dach über dem Hauseingang
  3. Dach - Fahrerin in einem Auto mit offenem Schiebedach
    Fahrerin in einem Auto mit offenem Schiebedach - © herr_mueller - Fotolia.com
    Kurzform für: Schiebedach (1)
  4. unmittelbar über einem Flöz liegende Gesteinsschicht

    Gebrauch

    Bergbau

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