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Blei, das

Wortart: Substantiv, Neutrum
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Blei

Bedeutungsübersicht

  1. relativ weiches Schwermetall mit silberhell glänzenden Schnittflächen, die an der Oberfläche blaugrau anlaufen (chemisches Element) (Zeichen: Pb; vgl. Plumbum)
  2. Senkblei, Lot
  3. (veraltet) Gewehrkugel[n]

Synonyme zu Blei

Lot, Senkblei

Aussprache

Betonung: Blei🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch blī, althochdeutsch blī(o), ursprünglich = das (bläulich) Glänzende

Grammatik

das Blei; Genitiv: des Blei[e]s, (Arten:) Bleie
 SingularPlural
Nominativdas Bleidie Bleie
Genitivdes Bleies, Bleisder Bleie
Dativdem Bleiden Bleien
Akkusativdas Bleidie Bleie

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. relativ weiches Schwermetall mit silberhell glänzenden Schnittflächen, die an der Oberfläche blaugrau anlaufen (chemisches Element) (Zeichen: Pb; vgl. Plumbum)

    Grammatik

    ohne Plural

    Beispiele

    • reines Blei
    • Blei gießen ([als Silvesterbrauch] geschmolzenes Blei in kaltes Wasser gießen, um aus den so entstandenen Gebilden die Zukunft abzulesen)
    • schwer wie Blei
    • etwas mit Blei beschweren
    • der Schreck lag ihm wie Blei in den Gliedern (lähmte ihn, seine Tatkraft)
    • das Essen lag ihm wie Blei im Magen (war schwer verdaulich)
    • die ganze Sache lag ihr wie Blei im Magen (bedrückte sie sehr)
  2. Senkblei, Lot

    Beispiel

    die Wassertiefe mit einem Blei loten
  3. Gewehrkugel[n]

    Gebrauch

    veraltet

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