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Aas, das

Wortart: Substantiv, Neutrum
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Aas

Bedeutungsübersicht

    1. [verwesende] Tierleiche, Kadaver
    2. Fleisch verendeter Tiere
    1. (umgangssprachlich abwertend, oft als Schimpfwort) durchtriebener, gemeiner, niederträchtiger Mensch
    2. (umgangssprachlich abwertend, oft als Schimpfwort) widerspenstiges [Haus]tier

Synonyme zu Aas

Aussprache

Betonung: Aas🔉

Herkunft

im neuhochdeutschen Wort sind zusammengefallen mittelhochdeutsch, althochdeutsch āz̡ = Essen, Speise; Futter und mittelhochdeutsch ās = Fleisch zur Fütterung der Hunde und Falken, Aas; beides zu essen und eigentlich = Essen, Fraß

Grammatik

das Aas; Genitiv: des Aases, Plural: die Aase und Äser

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. [verwesende] Tierleiche, Kadaver

      Grammatik

      Plural Aase
    2. Fleisch verendeter Tiere

      Grammatik

      ohne Plural

      Beispiel

      Aas fressende Tiere
    1. durchtriebener, gemeiner, niederträchtiger Mensch

      Grammatik

      Plural Äser

      Gebrauch

      umgangssprachlich abwertend, oft als Schimpfwort

      Beispiele

      • so ein Aas!
      • sie ist ein freches, raffiniertes, faules Aas
      • (mitleidig) du armes Aas!
      • (mit dem Unterton widerstrebender Anerkennung) ein tolles Aas

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      • ein Aas auf der Bassgeige sein (salopp: Ass 2a)
      • kein Aas (umgangssprachlich: kein Mensch, niemand: kein Aas ist gekommen)
    2. widerspenstiges [Haus]tier

      Grammatik

      Plural Äser

      Gebrauch

      umgangssprachlich abwertend, oft als Schimpfwort

      Beispiele

      • das Aas (= der Esel) bockt schon wieder
      • das Aas hat mich gebissen

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