„Wilde Jahre, kühne Träume“

Wörter stehen in den meisten Wörterbüchern zwar einzeln da, oft werden sie aber in festen Verbindungen genutzt. Diese Wortverbindun­gen spiegeln gesellschaftlich-­kulturelle Verhältnisse wider und ändern sich daher im Wandel der Jahrzehnte. Der Journalist Hans Hütt gibt gemeinsam mit der Dudenredaktion im Buch „Wilde Jahre, kühne Träume“ einen kurzweiligen und unterhaltsamen Einblick in typisch deutsche Wortverbindungen von 1950 bis in die aktuelle Zeit.

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Warum „Frauen“ meist als „jung“ beschrieben werden und das „Gewissen“ immer als „schlecht“, warum „Jahre“ früher noch „wild“, dann „fett“ und heute nur „zu heiß“ sind, wird in zwölf thematischen Kapiteln unterhaltsam beleuchtet. Die Kapitel setzen sich dabei mit dem Wortschatz unterschiedlicher Aspekte unseres öffentlichen Lebens auseinander u. a. Politik und Geschichte, Kultur, Technik, Gesellschaft, Natur, Sport und Wirtschaft. Für jedes der Kapitel wurden rund zehn Wortverbindungen ausgesucht. Jedes Kapitel schließt mit einer grafischen Übersicht sogenannten „Wortnetzen“ über die Gebrauchsmuster ausgewählter Wörter.

Der Titel ist ein Fundus für alle, die Spaß an Sprache und Sprachwandel haben, und bietet mit vielen lebendigen Beispielen jede Menge Aha-Effekte über die Sprache, die wir täglich nutzen.

Hans Hütt
Wilde Jahre, kühne Träume
Wortverbindungen im Spiegel der Zeit
192 Seiten, Hardcover
ISBN: 978-3-411-75493-9
15 € [D]