„Mehr Wahr­heit wagen“ von Alexan­dra Borchardt

28.01.2020

„Der Journalismus, wie er heute betrieben und verstanden wird, muss sich ändern“: Alexandra Borchardt erläutert, warum die Demokratie einen starken Journalismus braucht und was ihn aktuell bedroht.

Mehr Wahrheit wagen. Alexandra Borchardt

Der Journalismus steckt in einer Krise. Die Pressefreiheit ist weltweit stark bedroht, Tageszeitungen kämpfen ums Überleben, immer mehr Menschen misstrauen den Medien und Hassattacken gegen Journalisten in sozialen Netzwerken nehmen zu. Wie es dazu gekommen ist, was die Digitalisierung damit zu tun hat und wie wichtig ein starker Journalismus für Demokratien ist, erläutert Alexandra Borchardt in ihrem Buch „Mehr Wahrheit wagen“. Der Titel erscheint am 16. März im Dudenverlag.

Die Welt der sozialen Netzwerke ist schnell, laut und scheinbar passt alles, was zu sagen ist, in die 280-Twitter-Zeichen. Die reale Welt ist deutlich komplizierter – und Journalisten wollen und sollen die reale Welt erklären, hinterfragen und kritisch begleiten. Doch tun sie das tatsächlich oder sind sie „zu weit weg“ von den „normalen Menschen“? Auch diese Fragen beleuchtet Alexandra Borchardt in ihrem Buch kritisch und fordert: „Der Journalismus, wie er heute betrieben und verstanden wird, muss sich ändern.“ – Hin zu mehr Diversität in den Redaktionen und hin zum Publikum.

„Wenn Journalisten ihrem Publikum besser zuhören würden, aber auch das Publikum den Journalisten, wäre viel gewonnen. Denn beide stehen – so sollte es sein – auf derselben Seite. Es ist die Seite, die um ein besseres Leben für alle ringt.“

Alexandra Borchardt
Mehr Wahrheit wagen

224 Seiten, Hardcover
Dudenverlag
18,00 € [D]
978-3411747252
Erscheint am 16. März 2020