Wort und Unwort des Jahres in Österreich

Das österreichische Wort und Unwort des Jahres 2018: Schweigekanzler – wie bereits 2005 – und Datenschutzgrundverordnung.

Das österreichische Wort des Jahres und das Unwort des Jahres werden seit 1999 von einer Jury der Forschungsstelle Österreichisches Deutsch an der Universität Graz in Zusammenarbeit mit der Austria Presseagentur gewählt. Seit 2002 gibt es auch einen Spruch des Jahres, seit 2006 einen Unspruch des Jahres. Die Auswahl erfolgt aufgrund der Häufigkeit und Wichtigkeit in den Medien, der Vorschläge in einer Umfrage und der sprachlichen Analyse der Jury.

 Wort des JahresUnwort des Jahres
2018SchweigekanzlerDatenschutz­grundverordnung
2017Vollholleralternative Fakten
2016Bundes­präsidenten­stich­wahl­wieder­holungs­verschie­bungÖxit
2015WillkommenskulturBesondere bauliche Maßnahmen
2014situationselastischNegerkonglomerat
2013frankschämeninländerfreundlich
2012RettungsgasseUnschuldsvermuteter
2011Euro-RettungsschirmTöchtersöhne
2010Fremdschämenhumane Abschiebung
2009AudimaxismusAnalogkäse
2008LebensmenschGewinnwarnung
2007BundestrojanerKomasaufen
2006Penthousesozialismusätschpeck
2005SchweigekanzlerNegativzuwanderung
2004PensionsharmonisierungBubendummheiten
2003HacklerregelungBesitzstandswahrer
2002TeuroRücktritt vom Rücktritt
2001NulldefizitNichtaufenthaltsverfestigte
Sonderunwort: verbrauchende Embryonenforschung
2000Sanktionensoziale Treffsicherheit
1999Sondierungsgespräche
Halbjahrhundertwort: Proporz
Schübling