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Konrad-Duden-Preis 2014

Professor Dr. Damaris Nübling

Frau Professor Dr. Damaris Nübling ist die neue Konrad-Duden-Preisträgerin. Das Preisgericht zur Verleihung des Konrad-Duden-Preises 2014 war am 1. Oktober 2014 zusammengetreten. Der Gemeinderat hat den Vorschlag des Preisgerichts am 25. November in nicht öffentlicher Sitzung einstimmig angenommen.

„Das Bibliographische Institut und die Stadt Mannheim vergeben den Konrad-Duden-Preis gemeinsam an verdiente Sprachwissenschaftlerinnen und Sprachwissenschaftler, die mit ihrer Arbeit über den akademischen Kreis hinaus in die Öffentlichkeit wirken. Professorin Damaris Nübling hat sich mit ihrer Forschung um Themen wie Zweifelsfälle im Deutsch oder Wechselwirkungen zwischen Sprache und Gesellschaft verdient gemacht. Ich freue mich, dass die Jury Nübling einstimmig den Konrad-Duden-Preis 2014 zuerkennt“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. „Der Konrad-Duden-Preis ist der bedeutendste Preis der germanistischen Linguistik und dieser international renommierte Fachpreis passt in hervorragender Weise zur ‚Stadt der deutschen Sprache‘“, so Kurz weiter.

Dr. Werner Scholze-Stubenrecht, Leiter der Dudenredaktion beim Verlag Bibliographisches Institut GmbH: „Damaris Nübling zeichnet sich durch die Vielfalt, die Klarheit und die Weite ihrer Perspektiven aus. Die Bandbreite ihrer Forschung, die zahlreichen internationalen Kooperationen und ihr Engagement für den wissenschaftlichen Nachwuchs machen sie zu einer würdigen Trägerin des Konrad-Duden-Preises. Die Dudenredaktion freut sich sehr über diese Entscheidung.“

Alle drei Jahre verleihen die Stadt Mannheim und der Dudenverlag gemeinsam den mit 12 500 Euro dotierten Konrad-Duden-Preis an einen Germanisten, eine Germanistin oder eine Institution. Der Konrad-Duden-Preis wird Damaris Nübling am 11. März 2015 im Rahmen der Jahrestagung des Instituts für Deutsche Sprache überreicht.

Kurzvita

1963

geb. in Hohenau/ Paraguay

1983-1988

Studium der Romanistik (Spanisch, Französisch) und der Deutschen Philologie an der Universität Freiburg

1988

Magister Artium

1988-1991

Wissenschaftliche Angestellte im SFB 321 Übergänge und Spannungsfelder zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit

1991

Promotion; Titel der Dissertation: Klitika im Deutschen. Theorie, Hochsprache, Dialekt, Verschriftlichung

1992-1998

Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Vergleichende Germanische Philologie und Skandinavistik an der Universität Freiburg; (Lehrstuhl Prof. Dr. Otmar Werner)

Lehr-, Vortrags-, Sprach- und Exkursionsaufenthalte in Schweden, Dänemark, Norwegen auf Island und den Färöern

1998

Habilitation in Germanischer und Nord­germanischer Philologie (Titel der Habilitationsschrift: Prinzipien und Funktionen von Reduktion und Irregularisierung. Eine kontrastive Analyse von zehn (Kurz-)Verben in zehn germanischen Sprachen)

1998-2000

Hochschuldozentin für Germanistische und Skandinavistische Linguistik am Institut für Vergleichende Germanische Philologie und Skandinavistik an der Universität Freiburg

seit 01.04.2000

Lehrstuhl für Historische Sprachwissenschaft des Deutschen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Die Publikationen finden Sie hier.