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Konrad-Duden-Preis 2005

Lebenslauf von Professor Heinrich Löffler

Geb. 19. November 1938 Engen, Kreis Konstanz

Von 1975 bis 2004 ordentlicher Professor an der Universität Basel, seit 2004 emeritiert

Akademischer Werdegang

Nach dem Abitur am Humanistischen Gymnasium in Konstanz studierte Heinrich Löffler an den Universitäten Freiburg (im Breisgau) und Kiel Germanistik, Latein und Philosophie. Er schloss das Studium 1965 ab mit der Promotion und dem Staatsexamen.

Nach einem Forschungsaufenthalt am Deutschen Historischen Institut in Rom war Dr. Löffler von 1966 bis 1975 Assistent und Akademischer Rat am Deutschen Seminar der Universität Freiburg (im Breisgau).

Nach der Habilitation im Jahre 1974 wurde er 1975 zum ordentlichen Professor für Deutsche Philologie in Basel ernannt. Von 1985 bis 1987 war er Dekan der Philosophischen Fakultät und Mitbegründer der Studienrichtung Medienwissenschaften und des im Jahr 2002 eingerichteten Instituts für Medienwissenschaften.

Von 1988 bis 1998 war Prof. Löffler Mitglied des Kuratoriums und von 1998 bis 2002 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim. Seit 2003 ist er Mitglied des Senatsausschusses der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz.

Hauptarbeitsgebiete

  • Soziolinguistik
  • Dialektologie
  • Stadtsprachenforschung
  • Medien- u. Gesprächslinguistik
  • Sprachgeschichte
  • Namenforschung

Wichtige Veröffentlichungen

  • Germanistische Soziolinguistik. 3. Aufl. Berlin 2005
  • Sprachforschung im Grenzbereich. Ausgewählte Schriften. Tübingen 2004
  • Dialektologie. 4. Aufl. Tübingen 2003
  • Linguistische Grundlagen. 2. Aufl. Aarau, Frankfurt 1998
  • Hrsg. zusammen mit Ernst Eichler, Gerold Hilty, Hugo Steger, Ladislav Zgusta: Namenforschung. Ein internationales Handbuch der Onomastik. 3 Bde. Berlin, New York 1995–96

Aufsätze in Auswahl

  • Wieviel Variation verträgt die deutsche Standardsprache? Begriffsklärung: Standard und Gegenbegriffe. In: Ludwig M. Eichinger, Werner Kallmeyer (Hrsg.), Standardvariation. Berlin, New York 2005, S. 7–27
  • Sprachliche Fehlleistungen von Schülern als geographisches Schicksal? Zur Idee einer gesamtdeutschen Fehlergeographie. In: Annelies Häcki Buhofer (Hrsg.), Spracherwerb und Lebensalter. Tübingen 2003, S. 147–160
  • Talkshows: Entwicklung, Funktion, Präsentationsformen und Texttypen. In: Medienwissenschaft. Ein Handbuch zur Entwicklung der Medien und Kommunikationsformen. Hrsg. von Joachim-Felix Leonhard u. a., 3. Bd., Berlin, New York 2002, S. 2.321–2.330
  • Bausteine zu einer Geschichte der gesprochenen deutschen Sprache: In: Neuphilologische Mitteilungen 103.3, 2002, 259–274
  • Stadtsprachen-Projekte im Vergleich: Basel und Mannheim. In: Ulrike Haß-Zumkehr/Werner Kallmeyer/ Gisela Zifonun (Hrsg.): Ansichten der deutschen Sprache. (Festschrift für Gerhard Stickel zum 65. Geburtstag). Tübingen 2002, S. 477–500
  • Zur Sprache der Medien. In: Sprache im Gespräch. Zu Normen, Gebrauch und Wandel der deutschen Sprache. Hrsg. v. Gisela Schmirber, München 1997, S. 94–118

Preisverleihung am 15. März 2006 in der Aula der Universität Mannheim

Heinrich Löffler (mit Gattin Suzanne de Roche) freut sich über den Konrad-Duden-Preis.
Foto: Thomas Tröster

„Dialekt und Standard im Medienzeitalter"

lautet der Titel des Festvortrags, den Heinrich Löffler, Preisträger des Konrad-Duden-Preises 2005, anlässlich der Preisverleihung am 15. März 2006 gehalten hat. Wir bieten Ihnen den kompletten Text hier als Download an (PDF, 100 KB).