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Sprachratgeber: „blutdürstig” oder „blutdurstig”?
„blutdürstig" oder „blutdurstig"? Neben dem heute üblichen dursten in der Bedeutung „Durst haben" („Der Mann trinkt und der arme Hund durstet!") kommt unpersönlich und in gehobener Sprache auch das
Sprachratgeber: Maßangaben für Holz
(nicht: Holzes). Der früher übliche Genitiv wird nur noch vereinzelt bei Substantiven im Singular verwendet, die durch ein Adjektiv näher bestimmt sind, der Genitiv gilt als gehoben oder sogar gespreizt
Sprachratgeber: licht
erhellt, voller Helligkeit gehört es heute überwiegend der gehobenen Sprache an: Man führte sie in einen lichten Raum mit wunderschönen alten Möbeln. Quasi eine Steigerungsform ist die Zusammensetzung
Sprachratgeber: versichern
gestelzt empfunden und gilt als veraltet. Die Wendung jmdn. einer Sache versichern, also jmdm. Gewissheit über etwas geben, gehört der gehobenen Sprache an. Hier steht die Person im Akkusativ und die Sache
Sprachratgeber: sich/einander
Allgemeinen wird im heutigen Sprachgebrauch dem Reflexivpronomen der Vorzug gegeben, da einander als sehr gehoben, im Einzelfall sogar gestelzt empfunden wird. Also eher: „Wir haben uns lange nicht mehr gesehen
Newsletter: Duden-Newsletter vom 29.06.07
vereinzelt bei Substantiven im Singular verwendet, die durch ein Adjektiv näher bestimmt sind, der Genitiv gilt als gehoben oder sogar gespreizt: ein Korb Holz/ein Korb trockenes Holz (gehoben: trockenen
Sprachratgeber: Bildung des Imperativs
angesprochene Personen gerichtet. Gebildet werden die Imperativformen vom jeweiligen Präsensstamm des Verbs. Während in der gehobenen Sprache die mit der 1. Person Singular Präsens identischen Formen mit dem
Hilfe zum Wörterbuch: Gebrauch
vertrauten Lebens- und Sprachalltag entstammend – erscheint, ist für andere schon umgangssprachlich, ja gar derb oder sogar vulgär. Ähnlich verhält es sich mit Bewertungen wie gehoben, bildungssprachlich oder
Newsletter: Duden-Newsletter vom 09.12.11
ist unmittelbar an eine Person oder auch mehrere gemeinsam angesprochene Personen gerichtet. Gebildet werden die Imperativformen vom jeweiligen Präsensstamm des Verbs. Während in der gehobenen Sprache
Newsletter: Duden-Newsletter vom 09.12.11
ist unmittelbar an eine Person oder auch mehrere gemeinsam angesprochene Personen gerichtet. Gebildet werden die Imperativformen vom jeweiligen Präsensstamm des Verbs. Während in der gehobenen Sprache
Newsletter: Duden-Newsletter vom 09.01.09
mittelhochdeutschen lieht, althochdeutschen lioht (= leuchtend, strahlend) ab. In der daraus abgeleiteten Bedeutung von viel Licht erhellt, voller Helligkeit gehört es heute überwiegend der gehobenen Sprache an: Man
Newsletter: Duden-Newsletter vom 27.06.08
früher üblich war, wird heute als sehr gestelzt empfunden und gilt als veraltet. Die Wendung jmdn. einer Sache versichern, also jmdm. Gewissheit über etwas geben, gehört der gehobenen Sprache an. Hier
Newsletter: Duden-Newsletter vom 21.09.07
Vertrauen; seltener: Sie schenkte niemandem Fremdes ihr Vertrauen. Für Sie nachgeschlagen niemand keine einzige Person, kein Einziger, keine Einzige, keine [Menschen]seele, keiner, keine, kein Mensch (gehoben
Newsletter: Duden-Newsletter vom 20.10.06
der Bedeutung „Durst haben” („Der Mann trinkt und der arme Hund durstet!”) kommt unpersönlich und in gehobener Sprache auch das Verb dürsten vor: „Weil ihn dürstete, ging er in eine Bar.” Ebenso wird in
Newsletter: Duden-Newsletter vom 30.06.06
Allgemeinen wird im heutigen Sprachgebrauch dem Reflexivpronomen der Vorzug gegeben, da einander als sehr gehoben, im Einzelfall sogar gestelzt empfunden wird. Also eher: „Wir haben uns lange nicht mehr gesehen