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ver­trei­ben

Wortart: starkes Verb

Häufigkeit:

Rechtschreibung

Worttrennung:
ver|trei|ben

Synonyme zu vertreiben

Aussprache

Betonung:
vertre̲i̲ben

Herkunft

mittelhochdeutsch vertrīben, althochdeutsch fartrīban

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich vertreibeich vertreibe 
 du vertreibstdu vertreibest vertreib, vertreibe!
 er/sie/es vertreibter/sie/es vertreibe 
Pluralwir vertreibenwir vertreiben 
 ihr vertreibtihr vertreibet
 sie vertreibensie vertreiben 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich vertriebich vertriebe
 du vertriebstdu vertriebest
 er/sie/es vertrieber/sie/es vertriebe
Pluralwir vertriebenwir vertrieben
 ihr vertriebtihr vertriebet
 sie vertriebensie vertrieben
Partizip Ivertreibend
Partizip II vertrieben
Infinitiv mit zu zu vertreiben

Bedeutungen und Beispiele

    1. zum Verlassen eines Ortes zwingen

      Beispiele

      • Menschen aus ihren Häusern, aus ihrer Heimat, von Haus und Hof vertreiben
      • durch Pogrome vertriebene Juden
      • ich wollte sie nicht von ihrem Platz vertreiben (scherzhaft; wollte sie nicht veranlassen wegzugehen, aufzustehen)
      • hoffentlich habe ich Sie nicht vertrieben (gehen Sie nicht meinetwegen fort)?
      • <in übertragener Bedeutung>: sie hat mit ihren Launen die Kunden vertrieben
    2. (besonders [lästige] Tiere) verscheuchen, verjagen

      Beispiele

      • Mücken vertreiben
      • die Hühner aus dem Garten vertreiben
      • <in übertragener Bedeutung>: der Wind vertreibt die Wolken (treibt sie weg)
      • <in übertragener Bedeutung>: der Kaffee wird deine Müdigkeit vertreiben
  1. (bestimmte Waren) [im Großen] verkaufen, damit handeln

    Beispiele

    • Düngemittel vertreiben
    • er vertreibt die Bücher auf Messen, im Buchhandel
    • dieses Produkt wird nur vom Fachhandel vertrieben
  2. (beim Malen) Farben verwischen, um Abstufungen zu erzielen

    Gebrauch

    Fachsprache

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