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ver­ir­ren

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: ver|ir|ren

Bedeutungsübersicht

  1. vom Weg, der zum angestrebten Ziel führt, abkommen; die Orientierung verlieren und sich nicht mehr zurechtfinden
  2. irgendwohin gelangen, wohin jemand gar nicht gelangen wollte, etwas gar nicht gehört

Synonyme zu verirren

den falschen Weg einschlagen, den Weg verfehlen, die Orientierung/Richtung verlieren, in die Irre gehen, in eine falsche Richtung gehen, sich nicht mehr zurechtfinden, sich verlaufen, vom Weg abkommen; (gehoben) fehlgehen, irregehen, vom Weg abirren; (umgangssprachlich) sich verfranzen

Aussprache

Betonung: verịrren
Lautschrift: [fɛɐ̯ˈ|ɪrən]

Herkunft

mittelhochdeutsch verirren, althochdeutsch farirrōn

Grammatik

sich verirren; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. vom Weg, der zum angestrebten Ziel führt, abkommen; die Orientierung verlieren und sich nicht mehr zurechtfinden

    Beispiele

    • sich im Wald, im Nebel verirren
    • <in übertragener Bedeutung>: eine verirrte (von der Schusslinie abgekommene) Gewehrkugel
    • <in übertragener Bedeutung>: ein verirrtes Schaf (biblisch; ein sündiger Mensch; vgl. z. B. Matthäus 18, 12–13)
  2. irgendwohin gelangen, wohin jemand gar nicht gelangen wollte, etwas gar nicht gehört

    Beispiel

    sich in den Sperrbereich verirren

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