un­ter­drü­cken

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯

Rechtschreibung

Worttrennung: un|ter|drü|cken
Beispiel: sie hat ihren Unwillen unterdrückt

Bedeutungsübersicht

  1. etwas (Gefühle o. Ä.), was hervortreten will, zurückhalten, nicht aufkommen lassen
  2. nicht zulassen, dass etwas Bestimmtes an die Öffentlichkeit kommt, jemandem bekannt wird
  3. (in seiner Existenz, Entfaltung) stark behindern; einzuschränken, niederzuhalten versuchen

Synonyme zu unterdrücken

Aussprache

Betonung: unterdrụ̈cken
Lautschrift: [ʊntɐˈdrʏkn̩] 🔉

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich unterdrückeich unterdrücke 
 du unterdrückstdu unterdrückest unterdrück, unterdrücke!
 er/sie/es unterdrückter/sie/es unterdrücke 
Pluralwir unterdrückenwir unterdrücken 
 ihr unterdrücktihr unterdrücket 
 sie unterdrückensie unterdrücken 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich unterdrückteich unterdrückte
 du unterdrücktestdu unterdrücktest
 er/sie/es unterdrückteer/sie/es unterdrückte
Pluralwir unterdrücktenwir unterdrückten
 ihr unterdrücktetihr unterdrücktet
 sie unterdrücktensie unterdrückten
Partizip I unterdrückend
Partizip II unterdrückt
Infinitiv mit zu zu unterdrücken

Typische Verbindungen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. etwas (Gefühle o. Ä.), was hervortreten will, zurückhalten, nicht aufkommen lassen

    Beispiele

    • eine Bemerkung, einen Fluch, seine Aggressionen unterdrücken
    • ein unterdrücktes Schluchzen, Gähnen
  2. nicht zulassen, dass etwas Bestimmtes an die Öffentlichkeit kommt, jemandem bekannt wird

    Beispiel

    Informationen, Tatsachen, Nachrichten unterdrücken
  3. (in seiner Existenz, Entfaltung) stark behindern; einzuschränken, niederzuhalten versuchen

    Beispiele

    • Minderheiten unterdrücken
    • jemanden psychisch, sexuell unterdrücken
    • einen Aufstand unterdrücken
    • unterdrückte Völker

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