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übervorteilen

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über­vor­tei­len

Wortart: schwaches Verb

Häufigkeit: 

Rechtschreibung

Worttrennung:
über|vor|tei|len
Beispiel:
er wurde übervorteilt

Bedeutung

sich auf Kosten eines anderen einen Vorteil verschaffen durch Ausnutzung seiner Unwissenheit, Unaufmerksamkeit

Beispiele

  • seine Kunden übervorteilen
  • sich [von jemandem] übervorteilt fühlen

Synonyme zu übervorteilen

ausmanövrieren, ausnutzen, benachteiligen, betrügen, sich einen Vorteil verschaffen, hintergehen, hinters Licht führen, in [den] Nachteil setzen, prellen, Profit herausschlagen/machen/ziehen, profitieren, überlisten, übertölpeln; (österreichisch) betakeln; (gehoben) narren; (bildungssprachlich) diskriminieren; (umgangssprachlich) anleimen, ausbremsen, einseifen, hereinlegen, leimen, linken, reinlegen, schröpfen, über den Löffel balbieren/barbieren, über den Tisch ziehen, überfahren, übers Ohr hauen, verladen, verschaukeln; (österreichisch umgangssprachlich) übernehmen, ums Haxel hauen; (österreichisch umgangssprachlich scherzhaft) einkochen; (umgangssprachlich, besonders ostmitteldeutsch) behumpsen; (umgangssprachlich abwertend) ausnehmen, neppen; (umgangssprachlich scherzhaft) bemogeln; (salopp) anschmieren, anschummeln, aufs Kreuz legen, bescheißen, das Fell über die Ohren ziehen, lackieren; (schweizerisch salopp) abreißen; (landschaftlich) beuteln

Aussprache

übervọrteilen, auch: […ˈfoːɐ̯…]

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

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