10025831

über­kom­men

Wortart: starkes Verb

Häufigkeit:

Rechtschreibung

Worttrennung:
über|kom|men
Beispiele:
Ekel überkam sie, hat sie überkommen; überkommene Bräuche

Aussprache

Betonung:
überkọmmen

Herkunft

mittelhochdeutsch über komen, althochdeutsch ubarqueman

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich überkommeich überkomme 
 du überkommstdu überkommest überkomm, überkomme!
 er/sie/es überkommter/sie/es überkomme 
Pluralwir überkommenwir überkommen 
 ihr überkommtihr überkommet
 sie überkommensie überkommen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich überkamich überkäme
 du überkamstdu überkämest, überkämst
 er/sie/es überkamer/sie/es überkäme
Pluralwir überkamenwir überkämen
 ihr überkamtihr überkämet, überkämt
 sie überkamensie überkämen
Partizip Iüberkommend
Partizip II überkommen
Infinitiv mit zu zu überkommen

Bedeutungen und Beispiele

  1. (von Empfindungen, Gefühlen) plötzlich und mit großer Intensität ergreifen

    Beispiele

    • Mitleid, Angst, Ekel, Zorn überkam sie [bei diesem Anblick]
    • bei diesem Gedanken überkam es uns heiß, kalt (schauderte uns)
  2. als Erbanlage o. Ä. erhalten, überliefert bekommen, erben (2)

    Gebrauch

    veraltend

    Beispiel

    die Lethargie hat sie von der Mutter überkommen

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