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trü­ben

Wortart: schwaches Verb

Häufigkeit:

Rechtschreibung

Worttrennung:
trü|ben

Synonyme zu trüben

Aussprache

Betonung:
trü̲ben
Lautschrift:
[ˈtryːbn̩]

Herkunft

mittelhochdeutsch trüeben = trüb machen, althochdeutsch truoben = verwirren, in Unruhe bringen, eigentlich = den Bodensatz aufrühren

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen und Beispiele

    1. trübe (1a) machen und verunreinigen

      Beispiele

      • der chemische Zusatz trübt die Flüssigkeit
      • der Tintenfisch trübt das Wasser
      • die Scheiben sind bis zur Undurchsichtigkeit getrübt
    2. trübe (1a) werden

      Grammatik

      sich trüben

      Beispiele

      • die Flüssigkeit, der Saft, das Wasser trübt sich
      • ihre Augen haben sich getrübt (sind glanzlos geworden)
    1. trübe (1c), dunkler machen

      Gebrauch

      selten

      Beispiel

      der Himmel war von keiner Wolke getrübt
    2. trübe (1c), dunkler werden

      Grammatik

      sich trüben

      Gebrauch

      selten

      Beispiel

      der Himmel trübte sich
    1. eine gute Gemütsverfassung, gute Beziehungen, einen guten Zustand o. Ä. beeinträchtigen

      Beispiele

      • etwas trübt die gute Stimmung, jemandes Glück, Freude
      • seit dem Zwischenfall war ihr gutes Verhältnis getrübt
    2. durch etwas in seinem guten Zustand o. Ä. beeinträchtigt werden, sich verschlechtern

      Grammatik

      sich trüben

      Beispiel

      ihr gutes Einvernehmen trübte sich erst, als er erneut undurchsichtige Entscheidungen fällte
    1. die Klarheit des Bewusstseins, des Urteils, einer Vorstellung o. Ä. beeinträchtigen, jemanden unsicher darin machen

      Beispiel

      etwas trübt jemandes Blick [für etwas], Urteil
    2. durch etwas unklar werden, sich verwirren

      Grammatik

      sich trüben

      Beispiel

      ihr Bewusstsein, ihre Erinnerung hatte sich getrübt

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