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träumen

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träu­men

Wortart: schwaches Verb

Häufigkeit: 

Rechtschreibung

Worttrennung:
träu|men
Beispiele:
ich träumte von meinem Bruder; mir träumte von ihm; es träumte mir (gehoben); das hätte ich mir nicht träumen lassen (umgangssprachlich für hätte ich nie geglaubt)

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Zertifikats Deutsch.

Synonyme zu träumen

  • einen Traum haben
  • abwesend sein, [ganz] in Gedanken sein, mit seinen Gedanken woanders sein, nicht aufpassen, nicht bei der Sache sein, schlafen, seine Gedanken woanders haben, unaufmerksam sein; (umgangssprachlich) pennen
  • sich der Hoffnung hingeben, der Hoffnung sein, die Hoffnung haben, erhoffen, erträumen, herbeisehnen, herbeiwünschen, hoffen, sich in der Hoffnung wiegen, sich sehnen, sich versprechen, [sich] wünschen; (gehoben) die Erwartung/Hoffnung hegen, ersehnen; (umgangssprachlich) spekulieren auf

Aussprache

Betonung:
trä̲u̲men

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Herkunft

mittelhochdeutsch tröumen, troumen, althochdeutsch troumen, zu ↑Traum

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. einen bestimmten Traum (1) haben

      Beispiele

      • schlecht, unruhig träumen
      • sie hat von ihrem Vater geträumt
      • [schlaf gut und] träum süß!
    2. etwas Bestimmtes im Traum (1) erleben

      Beispiele

      • etwas Schreckliches träumen
      • er träumte/(gehoben:) ihm träumte, er sei in einem fernen Land
      • das hast du doch nur geträumt!

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      sich <Dativ> etwas nicht/nie träumen lassen (an die Möglichkeit von etwas überhaupt nicht denken)
    1. seine Gedanken schweifen lassen; unaufmerksam, nicht bei der Sache sein und sich stattdessen Fantasien hingeben

      Beispiele

      • in den Tag hinein träumen
      • mit offenen Augen träumen
      • träum nicht! (pass auf!)
      • der Fahrer muss geträumt haben
      • <in übertragener Bedeutung>: der Waldsee lag träumend da

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      du träumst wohl! (umgangssprachlich; das ist ja wohl absurd!)
    2. etwas wünschen, ersehnen, erhoffen

      Beispiel

      sie träumte von einer großen Karriere

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