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strö­men

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯

Rechtschreibung

Worttrennung: strö|men

Bedeutungsübersicht

  1. breit, gleichmäßig [aber mit großer Gewalt] dahinfließen
  2. (von Flüssigkeiten oder Luft) sich von einem Ausgangspunkt her oder in eine bestimmte Richtung [fort-, hinunter]bewegen
  3. (von Menschen) sich in Massen in eine bestimmte Richtung fortbewegen

Synonyme zu strömen

Aussprache

Betonung: strömen
Lautschrift: [ˈʃtrøːmən] 🔉

Herkunft

zu Strom

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »ist«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singular 
 
 er/sie/es strömter/sie/es ströme 
Plural 
 
 sie strömensie strömen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singular
 
 er/sie/es strömteer/sie/es strömte
Plural
 
 sie strömtensie strömten
Partizip I strömend
Partizip II geströmt
Infinitiv mit zu zu strömen

Typische Verbindungen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. breit, gleichmäßig [aber mit großer Gewalt] dahinfließen

    Beispiel

    im Tal strömt ein mächtiger Fluss
  2. (von Flüssigkeiten oder Luft) sich von einem Ausgangspunkt her oder in eine bestimmte Richtung [fort-, hinunter]bewegen

    Beispiele

    • die Flut strömte über den Deich
    • Regen strömt ihr ins Gesicht
    • Blut strömt aus der Wunde, durch die Adern, zum Herzen
    • aus der defekten Leitung ist Gas geströmt
    • bei, in strömendem (starkem) Regen
  3. (von Menschen) sich in Massen in eine bestimmte Richtung fortbewegen

    Beispiele

    • Menschen strömten auf die Straße, aus der Stadt, durch die Türen, ins Theater, zum Stadion
    • das Publikum strömt (kommt in Scharen)

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