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schwei­fen

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: schwei|fen
Beispiel: ein Brett schweifen (ihm eine gebogene Gestalt geben)

Bedeutungsübersicht

  1. (gehoben) ziellos [durch die Gegend] ziehen, wandern, streifen
  2. (Fachsprache) (einem Werkstück o. Ä.) eine gebogene Gestalt geben

Synonyme zu schweifen

schlendern, streifen, treiben, wandern, ziehen; (gehoben) wandeln

Aussprache

Betonung: schweifen

Herkunft

mittelhochdeutsch sweifen, althochdeutsch sweifan = schwingen, in Drehung versetzen, bogenförmig gehen, ursprünglich = biegen, drehen, schwingen

Grammatik

PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich schweifeich schweife 
 du schweifstdu schweifest schweif, schweife!
 er/sie/es schweifter/sie/es schweife 
Pluralwir schweifenwir schweifen 
 ihr schweiftihr schweifet 
 sie schweifensie schweifen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich schweifteich schweifte
 du schweiftestdu schweiftest
 er/sie/es schweifteer/sie/es schweifte
Pluralwir schweiftenwir schweiften
 ihr schweiftetihr schweiftet
 sie schweiftensie schweiften
Partizip I schweifend
Partizip II geschweift
Infinitiv mit zu zu schweifen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. ziellos [durch die Gegend] ziehen, wandern, streifen

    Grammatik

    Perfektbildung mit »ist«

    Gebrauch

    gehoben

    Beispiele

    • durch die Wälder, die Stadt schweifen
    • <in übertragener Bedeutung>: den Blick schweifen lassen (sich umsehen)
  2. (einem Werkstück o. Ä.) eine gebogene Gestalt geben

    Grammatik

    Perfektbildung mit »hat«

    Gebrauch

    Fachsprache

    Beispiel

    ein Stück Blech schweifen

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