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schmeicheln

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schmei­cheln

Wortart: schwaches Verb

Häufigkeit: 

Rechtschreibung

Worttrennung:
schmei|cheln
Beispiel:
ich schmeich[e]le

Synonyme zu schmeicheln

Aussprache

Betonung:
schme̲i̲cheln

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Herkunft

mittelhochdeutsch smeicheln, Weiterbildung aus: smeichen, ursprünglich = streichen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen und Beispiele

    1. übertrieben Gutes über jemanden sagen, ihn wortreich loben [um sich beliebt zu machen]

      Beispiele

      • man schmeichelte ihr, sie sei eine große Künstlerin
      • <auch ohne Dativobjekt>: er versteht zu schmeicheln
      • sich geschmeichelt (geehrt) fühlen
    2. jemandes Selbstgefühl heben

      Beispiel

      diese Worte schmeicheln seiner Eitelkeit
    3. jemandes äußere Vorzüge zur Geltung bringen, jemanden in ein günstiges Licht stellen

      Beispiel

      dieses Kleid schmeichelt jeder vollschlanken Dame
    4. (auf etwas) stolz sein, sich etwas einbilden

      Grammatik

      sich schmeicheln

      Beispiel

      ich schmeichle mir, das schon längst erkannt zu haben
    1. liebkosen, zärtlich sein

      Gebrauch

      veraltend

      Beispiele

      • Kinder schmeicheln gern
      • <in übertragener Bedeutung>: ein schmeichelndes (lieblich duftendes) Parfüm
    2. in jemandes Ohr, Sinne sanft hineindringen, eingehen

      Grammatik

      sich schmeicheln

      Beispiele

      • die Klänge schmeicheln sich ins Ohr
      • schmeichelnde Musik

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