schicken
Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit:
Rechtschreibung
- Worttrennung:
- schi|cken
- Beispiele:
- Grüße schicken; es schickt sich nicht; er hat sich schnell in diese Verhältnisse geschickt (sich damit abgefunden)
Wussten Sie schon?
Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Zertifikats Deutsch.Synonyme zu schicken
- abschicken, absenden, auf den Weg schicken, aufgeben, befördern, einschicken, einwerfen, fortschicken, in den Briefkasten stecken/werfen, liefern, mitschicken, schaffen, senden, spedieren, transportieren, übermitteln, übersenden, verschicken, versenden, wegschicken, zukommen lassen, zuleiten, zuschicken; (bildungssprachlich) expedieren; (umgangssprachlich) losschicken; (Amtssprache) zugehen lassen, zustellen; (Wirtschaft) effektuieren
- sich abfinden, akzeptieren, sich anpassen, auf sich nehmen, ausstehen, sich begnügen, sich beugen, sich dreinschicken, einstecken, erdulden, sich ergeben, erleiden, ertragen, sich fügen, hinnehmen, in Kauf nehmen, kapitulieren, mit Fassung tragen, resignieren, sein Kreuz tragen/auf sich nehmen, tragen, über sich ergehen lassen, sich zufriedengeben; (gehoben) dulden, sich finden; (umgangssprachlich) sich gefallen lassen, schlucken; (gehoben veraltend) bestehen
- abordnen, ausschicken, delegieren, [hin]beordern, kommandieren, überweisen, verweisen; (gehoben) bescheiden, entsenden; (gehoben veraltend) entbieten; (meist Militär) abkommandieren
- angebracht/angemessen sein, sich gehören; (gehoben) anstehen, sich gebühren; (umgangssprachlich) sich passen; (veraltend) sich geziemen; (gehoben veraltend) sich ziemen
- sich eignen, geeignet sein, infrage/in Frage kommen, taugen
Aussprache
- Betonung:
- schịcken
Herkunft
- mittelhochdeutsch schicken = (ein)richten, ordnen; abfertigen, entsenden; sich vorbereiten, sich einfügen
Grammatik
- schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
Typische Verbindungen (computergeneriert)
Bedeutungen und Beispiele
-
veranlassen, dass etwas zu jemandem gelangt, an einen bestimmten Ort gebracht oder befördert wird
Beispiele
- einen Gruß schicken
- die Waren werden [Ihnen] ins Haus geschickt
- er hat [uns] endlich ein Lebenszeichen geschickt
- <in übertragener Bedeutung>: ein Gebet zum Himmel schicken
-
-
veranlassen, sich zu einem bestimmten Zweck, mit einem Auftrag o. Ä. an einen bestimmten Ort zu begeben
Beispiele
- jemanden einkaufen, zum Einkaufen schicken
- ein Kind in die Schule schicken
- jemanden in die Verbannung schicken (verbannen)
- <in übertragener Bedeutung>: (Jargon, besonders Boxen) jemanden auf die Bretter, zu Boden schicken (jemandem einen solchen Schlag versetzen, dass er zu Boden fällt)
- wer hat dich denn [zu mir] geschickt?
-
jemanden zu bestimmten Diensten o. Ä. rufen, holen lassen
Beispiel
nach dem Arzt schicken
-
veranlassen, sich zu einem bestimmten Zweck, mit einem Auftrag o. Ä. an einen bestimmten Ort zu begeben
-
-
eine unangenehme Lage, an der nichts zu ändern ist, geduldig ertragen; sich fügen
Grammatik
- sich schicken
Beispiele
- sich in Gottes Willen schicken (ergeben)
- sie schickten sich ins Unvermeidliche
-
sich fügen (4b), sich von selbst zu gegebener Zeit regeln; sich bei Gelegenheit ergeben
Grammatik
- sich schicken
Gebrauch
veraltend
Beispiel
das wird sich alles noch schicken -
sich aus einem bestimmten Grund mit, bei etwas beeilen
Grammatik
- sich schicken
Gebrauch
süddeutsch
Beispiel
sich schicken müssen
-
eine unangenehme Lage, an der nichts zu ändern ist, geduldig ertragen; sich fügen
-
-
gehören (5) (meist unpersönlich und verneint)
Grammatik
- sich schicken
Beispiel
es schickt sich nicht, so etwas zu sagen -
sich [herkömmlicherweise] eignen
Grammatik
- sich schicken
Gebrauch
seltener
-
gehören (5) (meist unpersönlich und verneint)
-
ausreichen, genügen
Gebrauch
landschaftlich
Beispiel
ob die Vorräte wohl schicken?

