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schä­men

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯

Rechtschreibung

Worttrennung: schä|men
Beispiel: sie schämte sich ihres Verhaltens, heute meist wegen ihres Verhaltens

Bedeutungsübersicht

  1. Scham empfinden
  2. sich aus Scham nicht überwinden können, etwas Bestimmtes zu tun

Synonyme zu schämen

  • bereuen, beschämt sein, im Erdboden versinken wollen, nicht ins Gesicht blicken/sehen können, [scham]rot werden/sein, verschämt sein; (gehoben) erröten
  • sich genieren, schüchtern sein

Aussprache

Betonung: schämen🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch schemen, schämen, althochdeutsch scamēn, scamōn

Grammatik

sich schämen; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich schämeich schäme 
 du schämstdu schämest schäm, schäme!
 er/sie/es schämter/sie/es schäme 
Pluralwir schämenwir schämen 
 ihr schämtihr schämet 
 sie schämensie schämen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich schämteich schämte
 du schämtestdu schämtest
 er/sie/es schämteer/sie/es schämte
Pluralwir schämtenwir schämten
 ihr schämtetihr schämtet
 sie schämtensie schämten
Partizip I schämend
Partizip II geschämt
Infinitiv mit zu zu schämen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Scham (1) empfinden

    Beispiele

    • sich sehr schämen
    • sich seiner Nacktheit schämen
    • ich schäme mich für dich
    • sich vor sich selbst schämen
    • schämst du dich [denn] gar nicht? (wie kannst du dich nur so verhalten?)
    • schäm dich, so zu lügen!
  2. sich aus Scham nicht überwinden können, etwas Bestimmtes zu tun

    Beispiel

    er schämt sich, seinen Irrtum einzugestehen

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