quengeln
Wortart: schwaches Verb
Gebrauch: umgangssprachlich
Häufigkeit:
Rechtschreibung
- Worttrennung:
- quen|geln
- Beispiel:
- ich queng[e]le
Synonyme zu quengeln
- heulen, jammern, schluchzen, weinen, wimmern; (schweizerisch) zwängeln; (umgangssprachlich) maunzen; (norddeutsch umgangssprachlich) quesen; (meist abwertend) quäken; (umgangssprachlich abwertend) flennen, greinen; (landschaftlich) knarzen, knatschen, knautschen, knietschen; (bayrisch, österreichisch umgangssprachlich) raunzen
- bedrängen, behelligen, belästigen, lästig fallen/werden, zusetzen; (umgangssprachlich) auf die Nerven gehen/fallen, bohren, nerven; (norddeutsch) belämmern; (bayrisch, österreichisch) sekkieren
- knurren, murren, nörgeln; (umgangssprachlich) herumkritisieren, herummäkeln, herummeckern, herumnörgeln, kein gutes Haar lassen, mosern, motzen; (ostösterreichisch umgangssprachlich) ausstallieren; (salopp) herummaulen, herummotzen; (abwertend) [be]kritteln, mäkeln; (umgangssprachlich abwertend) herumkritteln, maulen, meckern; (bayrisch, österreichisch umgangssprachlich) raunzen
Aussprache
- Betonung:
- quẹngeln
Herkunft
- wahrscheinlich Iterativ-Intensiv-Bildung zu mittelhochdeutsch twengen, mittelniederdeutsch dwengen = zwängen; (be)drängen; zum Anlautwechsel vgl. quer
Grammatik
- schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
Bedeutungen und Beispiele
-
- (von Kindern) leise und kläglich vor sich hin weinen
-
(von Kindern) jemanden [weinerlich] immer wieder mit kleinen Wünschen, Klagen ungeduldig zu etwas drängen
Beispiel
dass ihr immer quengeln müsst!
-
in griesgrämig-kleinlicher Weise etwas zu bemängeln, einzuwenden haben
Beispiel
über das Wetter quengeln

