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quasseln

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quas­seln

Wortart: schwaches Verb

Gebrauch: umgangssprachlich, oft abwertend

Häufigkeit: 

Rechtschreibung

Worttrennung:
quas|seln
Beispiel:
ich quass[e]le

Bedeutung

unaufhörlich und schnell reden; schwatzen

Beispiele

  • hör auf zu quasseln!
  • <mit Akkusativ-Objekt>: dummes Zeug quasseln

Synonyme zu quasseln

schwadronieren, [viel] erzählen/reden/sprechen; (umgangssprachlich) gackeln, kakeln, plappern, schnattern, wie ein Buch/Wasserfall reden; (schweizerisch umgangssprachlich) lafern, rätschen; (norddeutsch umgangssprachlich) klaffen; (süddeutsch, österreichisch umgangssprachlich) ratschen; (abwertend) labern; (häufig abwertend) sich verbreiten; (schweizerisch abwertend) schnorren; (umgangssprachlich abwertend) faseln, klatschen, palavern, schwafeln, tratschen; (norddeutsch abwertend) schwatzen; (norddeutsch umgangssprachlich abwertend) sabbeln; (süddeutsch abwertend) schwätzen; (landschaftlich abwertend) schwabbeln; (süddeutsch) schwadern; (landschaftlich) babbeln, bafeln; (landschaftlich, oft abwertend) schlabbern; (landschaftlich, besonders norddeutsch) quakeln; (veraltet) radotieren

Aussprache

Betonung:
quạsseln

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Herkunft

aus dem Niederdeutschen, zu niederdeutsch quassen = schwatzen, zu: dwas, mittelniederdeutsch dwās = töricht

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

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