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melken

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mel­ken

Wortart: starkes und schwaches Verb

Häufigkeit: 

Rechtschreibung

Worttrennung:
mel|ken
Beispiele:
du melkst oder milkst; du melktest oder molkst; du melktest oder mölkest; gemolken, auch gemelkt; melk[e]! oder milk!; frisch gemolkene Milch; eine melkende Kuh (umgangssprachlich veraltend für gute Einnahmequelle)

Synonyme zu melken

Aussprache

Betonung:
mẹlken

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Herkunft

mittelhochdeutsch melken, althochdeutsch melchan, ursprünglich wohl = abstreifen, wischen

Grammatik

schwaches und starkes Verb; melkt/milkt, melkte/molk, hat gemelkt/(häufiger:) gemolken

Bedeutungen und Beispiele

    1. (bei einem Milch gebenden Haustier) Milch (durch streichende und pressende Bewegungen mit den Händen bzw. maschinell) aus dem Euter zum Austreten bringen

      Beispiele

      • die Kühe, ein Schaf melken
      • melk[e]/(veraltet:) milk zuerst die Kuh!
      • <auch ohne Akkusativ-Objekt>: mit der Hand, von Hand, mit der Melkmaschine melken
    2. durch Melken (1a) gewinnen

      Beispiele

      • zehn Liter Milch melken
      • frisch gemolkene Milch
    3. (von Ameisen) eine zuckerhaltige Ausscheidung von Blattläusen aufsaugen
  1. Milch geben

    Gebrauch

    veraltet

    Beispiel

    die Kuh melkt
  2. jemanden auf dreiste Art [immer wieder] anpumpen, jemanden [immer wieder] um Geld bitten

    Gebrauch

    salopp

    Beispiel

    seine Eltern schamlos melken
  3. onanieren

    Gebrauch

    derb

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