10072470

mah­len

Wortart: unregelmäßiges Verb

Häufigkeit:

Rechtschreibung

Worttrennung:
mah|len
Beispiele:
gemahlen; wer zuerst kommt, mahlt zuerst

Wussten Sie schon?

Dieses Wort oder diese Verbindung ist rechtschreiblich schwierig (Liste der rechtschreiblich schwierigen Wörter).

Aussprache

Betonung:
ma̲hlen

Herkunft

mittelhochdeutsch malen, althochdeutsch malan, verwandt z. B. mit gleichbedeutend lateinisch molere (vgl. Mühle)

Grammatik

unregelmäßiges Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. (körniges, bröckliges o. ä. Material) in einer Mühle, mithilfe einer Mühle durch Zerquetschen oder Zerreiben mehr oder weniger fein zerkleinern

    Beispiele

    • Getreide [zu Mehl] mahlen
    • den Kaffee fein, grob, zu Pulver mahlen
    • gemahlener Pfeffer
    • <in übertragener Bedeutung>: jemandes Kiefer, Zähne mahlen (kauen langsam und gründlich)

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    wer zuerst kommt, mahlt zuerst (wer zuerst da ist, hat ein Vorrecht gegenüber dem später Kommenden; nach der in alten Gesetzessammlungen überlieferten Vorschrift, dass derjenige, der sein Getreide zuerst in der Mühle abliefert, ein Anrecht darauf hat, dass es auch zuerst gemahlen wird)
  2. durch Mahlen (a) herstellen

    Beispiel

    Mehl mahlen

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