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läs­tern

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: läs|tern
Beispiel: ich lästere

Bedeutungsübersicht

  1. (abwertend) sich über jemanden [der abwesend ist], über etwas abfällig, mit kritischen oder ein wenig boshaften Kommentaren äußern
  2. (veraltet) schmähen

Synonyme zu lästern

abfällig/schlecht reden, schlechtmachen; (bildungssprachlich) sich mokieren; (umgangssprachlich) herziehen über, ratschen; (derb) sich das Maul zerreißen; (abwertend) gehässig reden, hetzen; (umgangssprachlich abwertend) [durch]hecheln, klatschen, losziehen, stänkern, tratschen

Aussprache

Betonung: lạ̈stern
Lautschrift: [ˈlɛstɐn] 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch lestern, althochdeutsch lastirōn = schmähen, beschimpfen, zu Laster in der ursprünglichen Bedeutung »Schmähung«

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. sich über jemanden [der abwesend ist], über etwas abfällig, mit kritischen oder ein wenig boshaften Kommentaren äußern

    Gebrauch

    abwertend

    Beispiele

    • die Kollegen lästerten über den Chef
    • in der Pause lästerten sie über die Inszenierung
    • hör doch auf zu lästern!
  2. schmähen

    Gebrauch

    veraltet

    Beispiele

    • die Götter, Gott lästern
    • die viel gelästerten Rituale

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