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klei­den

Wortart: schwaches Verb

Häufigkeit:

Rechtschreibung

Worttrennung:
klei|den

Synonyme zu kleiden

Aussprache

Betonung:
kle̲i̲den
Lautschrift:
[ˈkla͜idn̩]

Herkunft

mittelhochdeutsch kleiden, zu ↑Kleid

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen und Beispiele

    1. mit Kleidung versehen, in bestimmter Weise anziehen

      Beispiele

      • ein Kind zweckmäßig kleiden
      • sich sportlich, modern, elegant, jugendlich, auffällig, nach der neuesten Mode kleiden
      • sich in Schwarz, in Samt und Seide kleiden
      • immer korrekt gekleidet sein
      • <in übertragener Bedeutung>: (gehoben) die Natur kleidet sich in neues Grün (wird wieder grün)
    2. (besonders als Teil, Zubehör der Kleidung) jemandem stehen, zu jemandem passen

      Beispiel

      diese Farbe, dieser Hut kleidet dich/(umgangssprachlich, besonders norddeutsch:) dir gut
    1. in eine bestimmte Mitteilungs-, Ausdrucksform bringen

      Beispiel

      seine Gedanken in Worte, in eine gute sprachliche Form kleiden
    2. in eine bestimmte Mitteilungs-, Ausdrucksform gebracht werden

      Grammatik

      sich kleiden

      Gebrauch

      seltener

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