kit­zeln

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯

Rechtschreibung

Worttrennung: kit|zeln
Beispiel: ich kitz[e]le

Bedeutungsübersicht

    1. bei jemandem durch wiederholtes Berühren an bestimmten, empfindlichen Körperstellen eine Empfindung auslösen, die meist zum Lachen reizt
    2. durch leichtes [unabsichtliches] Berühren eine leicht juckende Empfindung hervorrufen, verursachen
    1. einen angenehmen Sinnesreiz hervorrufen
    2. einen Kitzel hervorrufen, verursachen
  1. herauskitzeln

Synonyme zu kitzeln

Aussprache

Betonung: kịtzeln
Lautschrift: [ˈkɪt͜sl̩n] 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch kitzeln, althochdeutsch kizzilōn, wahrscheinlich laut- bzw. bewegungsnachahmend

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. bei jemandem durch wiederholtes Berühren an bestimmten, empfindlichen Körperstellen eine Empfindung auslösen, die meist zum Lachen reizt

      Beispiele

      • jemanden [an den Zehen, unter den Armen] kitzeln
      • jemandes Fußsohlen kitzeln
      • sie kitzelte ihn mit einem Grashalm in der Nase
    2. durch leichtes [unabsichtliches] Berühren eine leicht juckende Empfindung hervorrufen, verursachen

      Beispiele

      • die Wolle kitzelt
      • die Haare kitzeln [im Nacken]
      • ein kitzelnder Schnurrbart
    1. einen angenehmen Sinnesreiz hervorrufen

      Beispiele

      • der Duft kitzelte sie in der Nase, kitzelte ihre Nase
      • gutes Essen kitzelt den Gaumen
      • jemandes Eitelkeit kitzeln (jemandem schmeicheln)
    2. einen Kitzel (2) hervorrufen, verursachen

      Beispiele

      • es kitzelt mich (reizt mich), ihr zu widersprechen
      • der Gedanke an das Abenteuer kitzelt ihn
  1. herauskitzeln

    Beispiel

    mehr Leistung aus dem Motor kitzeln

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