he­r­aus­men­deln

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▯▯▯▯

Rechtschreibung

Von Duden empfohlene Trennung: he|raus|men|deln
Alle Trennmöglichkeiten: he|r|aus|men|deln

Bedeutungsübersicht

    1. (Biologie, Medizin veraltend) (von bestimmten Erbmerkmalen) sich den Gesetzmäßigkeiten der mendelschen Vererbungsregeln entsprechend herausbilden
    2. (Biologie, Medizin) die Zahl der Träger einer bestimmten Erbanlage in einer Population verringern, indem bekannte Anlageträger von der Vermehrung ausgeschlossen werden
    1. (bildungssprachlich) (eine bestimmte Sorte, Rasse) unter Anwendung der mendelschen Gesetze züchten
    2. (bildungssprachlich) sich in einem Konkurrenzkampf behaupten oder als neue Kraft herausbilden

Aussprache

Betonung: herausmendeln

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. (von bestimmten Erbmerkmalen) sich den Gesetzmäßigkeiten der mendelschen Vererbungsregeln entsprechend herausbilden

      Gebrauch

      Biologie, Medizin veraltend

      Beispiel

      <substantiviert>: das Herausmendeln rezessiver Missbildungen durch Inzucht
    2. die Zahl der Träger einer bestimmten Erbanlage in einer Population verringern, indem bekannte Anlageträger von der Vermehrung ausgeschlossen werden

      Gebrauch

      Biologie, Medizin

    1. (eine bestimmte Sorte, Rasse) unter Anwendung der mendelschen Gesetze züchten

      Gebrauch

      bildungssprachlich

    2. sich in einem Konkurrenzkampf behaupten oder als neue Kraft herausbilden

      Grammatik

      sich herausmendeln

      Gebrauch

      bildungssprachlich

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