10026015

ha­ne­bü­chen

Wortart: Adjektiv

Gebrauch:abwertend

Häufigkeit:

Rechtschreibung

Worttrennung:
ha|ne||chen

Bedeutung

empörend, unerhört (2), skandalös

Beispiele

  • ein hanebüchener Unsinn
  • hanebüchene Frechheiten, Lügen, Behauptungen, Unterstellungen, Beschuldigungen
  • er log mit hanebüchener Unverfrorenheit
  • das Urteil war hanebüchen

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Synonyme zu hanebüchen

empörend, haarsträubend, [himmel]schreiend, skandalös, unglaublich; (umgangssprachlich) bodenlos; (emotional) unverschämt; (abwertend) unerhört, ungeheuerlich; (umgangssprachlich, meist abwertend) unmöglich

Aussprache

Betonung:
ha̲nebüchen

Herkunft

älter: hagebüchen = grob, derb, klotzig < mittelhochdeutsch hagenbüechīn = aus Hagebuchenholz bestehend (↑Hainbuche), nach dem sehr knorrigen Holz

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