grabbeln
Wortart: schwaches Verb
Gebrauch: besonders norddeutsch
Häufigkeit:
Rechtschreibung
- Worttrennung:
- grab|beln
- Beispiel:
- ich grabb[e]le
Synonyme zu grabbeln
fummeln; fingern, hantieren, nesteln, sich zu schaffen machen; (umgangssprachlich) bosseln, herumbasteln, herumbosseln, herumfingern, herumfummeln, herumkramen, herummurksen, herumnesteln, [herum]pusseln, [herum]tüfteln, knibbeln; (norddeutsch) klütern; (norddeutsch umgangssprachlich) pulen; (salopp) rummachen; (norddeutsch salopp) polken; (landschaftlich) friemeln, herumpriemen, klabastern, knoddelnAussprache
- Betonung:
- grạbbeln
Herkunft
- aus dem Niederdeutschen, Iterativbildung zu: grabben = raffen, schnell an sich reißen
Grammatik
- schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
Bedeutungen und Beispiele
-
mit den Fingern [herum]tasten
Beispiel
in der Aktentasche [nach etwas] grabbeln -
tastend, mit den Fingern herumwühlend [in die Hand] nehmen
Beispiel
Kleingeld aus der Tasche grabbeln

