ge­bre­chen

Wortart: starkes Verb
Gebrauch: gehoben
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯

Rechtschreibung

Worttrennung: ge|bre|chen
Beispiel: es gebricht mir an der nötigen Ausdauer

Bedeutungsübersicht

fehlen, mangeln

Beispiele

  • jemandem gebricht es an Geld, Zeit, Ausdauer
  • <veraltet auch persönlich>: dazu gebrach [ihm, seinen Bemühungen] der rechte Antrieb

Synonyme zu gebrechen

abgehen, fehlen, hapern, nicht genug haben; (gehoben) ermangeln; (oft gehoben) mangeln; (landschaftlich, sonst veraltet) mankieren

Aussprache

Betonung: gebrẹchen
Lautschrift: [ɡəˈbrɛçn̩]

Herkunft

mittelhochdeutsch gebrechen = mangeln, fehlen; zerbrechen, althochdeutsch gibrehhan = zerbrechen

Grammatik

Perfektbildung mit »hat«; unpersönlich
Präsens Indikativ Konjunktiv I Imperativ
Singular  
 
  er/sie/es gebricht er/sie/es gebreche  
Plural  
 
  sie gebrechen sie gebrechen  
Präteritum Indikativ Konjunktiv II
Singular
 
  er/sie/es gebrach er/sie/es gebräche
Plural
 
  sie gebrachen sie gebrächen
Partizip I gebrechend
Partizip II gebrochen
Infinitiv mit zu zu gebrechen

Blättern

↑ Nach oben