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erhaben

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er­ha­ben

Wortart: Adjektiv

Häufigkeit: 

Rechtschreibung

Worttrennung:
er|ha|ben
Beispiele:
erhabene (erhöhte) Stellen einer Druckplatte; über allen Zweifel erhaben

Aussprache

Betonung:
erha̲ben
Lautschrift:
[ɛɐ̯ˈhaːbn̩]

Herkunft

mittelhochdeutsch erhaben; altes 2. Partizip von: erheben = in die Höhe heben

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. aus einer Fläche hervortretend, herausragend

    Gebrauch

    besonders Fachsprache

    Beispiel

    nur die erhabenen Stellen der Platte erscheinen beim Druck
  2. durch seine Großartigkeit feierlich stimmend, weihevoll

    Beispiele

    • ein erhabenes Gefühl
    • ein erhabener Anblick

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    vom Erhabenen zum Lächerlichen ist nur ein Schritt (nach einem Ausspruch Napoleons auf seiner Flucht aus Russland)
  3. überlegen; von etwas nicht mehr berührt

    Beispiele

    • er fühlt sich über alles erhaben
    • über jeden Verdacht erhaben sein (keinen Verdacht zulassen)
    • seine Arbeit ist über jeden Zweifel erhaben (lässt keinen Zweifel zu)

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