Zum Inhalt wechseln 10016120 Häufigkeit:
- verdorrt, vertrocknet; (süddeutsch, schweizerisch umgangssprachlich) rösch; (Forstwirtschaft) abständig
- ausgedorrt, ausgedörrt, ausgetrocknet, eingetrocknet, trocken, unfruchtbar, verdorrt, vertrocknet, wüstenhaft; (umgangssprachlich) knochentrocken; (Geografie) arid
- bescheiden, einfach, karg, kärglich, knapp, mager, schlicht; (abwertend) armselig, kümmerlich
- abgemagert, gertenschlank, hager, mager, schlank wie eine Tanne, sehr dünn/schlank/schmal, spindeldürr; (umgangssprachlich) bloß/nur noch Haut und Knochen, ein Strich [in der Landschaft], ein wandelndes Gerippe, knochendürr, vom Fleisch gefallen; (umgangssprachlich emotional) klapperdürr; (umgangssprachlich scherzhaft) dünn wie ein Hering, eine [richtige] Bohnenstange; (besonders norddeutsch) spillerig; (landschaftlich) schroh; (landschaftlich emotional) rappeldürr
- Betonung:
- dụ̈rr
- Lautschrift:
- [dʏr]
- mittelhochdeutsch dürre, althochdeutsch durri, ursprünglich = trocken, ausgedörrt
Steigerungsformen
(ohne Artikel) (mit bestimmtem Artikel) (mit ein, kein, Possessivpronomen u. a.) Bedeutungen und Beispiele
- vertrocknet, verdorrt und dadurch starr
Beispiele
- dürre Äste
- dürres Gras, Laub, Holz
- ohne Feuchtigkeit und Nährstoffe, ausgetrocknet und daher unfruchtbar
Beispiel
dürrer Boden - [in geistiger Hinsicht] wenig ertragreich oder fruchtbar
Beispiele
- es waren für ihn dürre Jahre
- sie antwortete in dürren (kargen, knappen) Worten
- sehr mager, hager
Beispiele
- ein dürrer Körper, Hals
- der Junge ist sehr dürr [geworden]