doch

Wortart: Partikel
Wörter mit gleicher Schreibung: doch (Adverb), doch (Konjunktion)
Häufigkeit: ▮▮▮▮▮

Rechtschreibung

Worttrennung: doch

Bedeutungsübersicht

  1. gibt einer Frage, Aussage, Aufforderung oder einem Wunsch eine gewisse Nachdrücklichkeit
  2. drückt in Ausrufesätzen Entrüstung, Unmut oder Verwunderung aus
  3. drückt in Fragesätzen die Hoffnung des Sprechers auf eine Zustimmung aus
  4. drückt in Fragesätzen aus, dass der Sprecher nach etwas Bekanntem fragt, was ihm im Moment nicht einfällt; noch

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Zertifikats Deutsch.

Synonyme zu doch

Aussprache

Betonung: dọch🔉

Herkunft

zu: doch

Grammatik

Partikel; unbetont

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. gibt einer Frage, Aussage, Aufforderung oder einem Wunsch eine gewisse Nachdrücklichkeit

    Beispiele

    • es wird doch nichts passiert sein?
    • das hast du doch gewusst
    • ja doch!
    • pass doch auf!
    • komm doch mal her!
    • so hör doch mal!
    • geh doch endlich!
  2. drückt in Ausrufesätzen Entrüstung, Unmut oder Verwunderung aus

    Beispiele

    • das ist doch zu blöd!
    • du musst doch immer meckern!
    • was man doch alles so hört!
  3. drückt in Fragesätzen die Hoffnung des Sprechers auf eine Zustimmung aus

    Beispiele

    • ihr kommt doch heute Abend?
    • du betrügst mich doch nicht?
  4. drückt in Fragesätzen aus, dass der Sprecher nach etwas Bekanntem fragt, was ihm im Moment nicht einfällt; noch

    Beispiele

    • wie heißt er doch gleich?
    • wie war das doch?

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