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bescheißen

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be­schei­ßen

Wortart: starkes Verb

Gebrauch: salopp

Häufigkeit: 

Rechtschreibung

Worttrennung:
be|schei|ßen
Beispiel:
beschissen

Bedeutung

betrügen, übervorteilen

Beispiel

die haben uns ganz schön/um hundert Euro beschissen

Synonyme zu bescheißen

aufs Glatteis führen, beschwindeln, betrügen, bluffen, ein falsches Spiel treiben, ein X für ein U vormachen, hintergehen, hinters Licht führen, mit falschen/gezinkten Karten spielen, prellen, täuschen, überlisten, übertölpeln, übervorteilen; (österreichisch) betakeln; (gehoben) düpieren; (umgangssprachlich) auf den Leim führen/locken, ein Schnippchen schlagen, einseifen, hereinlegen, hochnehmen, in den Sack stecken, leimen, linken, mogeln, reinlegen, über den Löffel balbieren/barbieren, über den Tisch ziehen, übers Ohr hauen, verschaukeln; (österreichisch umgangssprachlich) übernehmen, ums Haxel hauen; (österreichisch umgangssprachlich scherzhaft) einkochen; (umgangssprachlich, besonders ostmitteldeutsch) behumpsen; (salopp) anschmieren, anschummeln, aufs Kreuz legen, das Fell über die Ohren ziehen, den Balg abziehen; (umgangssprachlich scherzhaft) bemogeln; (umgangssprachlich abwertend) begaunern; (landschaftlich) anmeiern; (landschaftlich salopp) beschubsen; (veraltet) defraudieren

Aussprache

Betonung:
besche̲i̲ßen

Herkunft

mittelhochdeutsch beschīʒen = besudeln, zu ↑scheißen

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit »hat«

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