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bedenken

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be­den­ken

Wortart: unregelmäßiges Verb

Häufigkeit: 

Rechtschreibung

Worttrennung:
be|den|ken

Synonyme zu bedenken

Aussprache

Betonung:
bedẹnken

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Herkunft

mittelhochdeutsch bedenken = nachdenken; auch: beschenken, althochdeutsch bidenchan = erwägen; sich kümmern, sorgen

Grammatik

unregelmäßiges Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen und Beispiele

    1. (über etwas) nachdenken, genau überlegen, erwägen, durchdenken

      Beispiele

      • die weitere Planung bedenken
      • er hatte sorgfältig bedacht, was er sagen wollte
    2. in Betracht ziehen, beachten

      Beispiele

      • du musst bedenken, dass sie noch sehr jung ist
      • [jemandem] zu bedenken geben, dass … (auf etwas besonders hinweisen)
  1. mit etwas beschenken; jemandem, einer Sache etwas zuteilwerden lassen

    Gebrauch

    gehoben

    Beispiele

    • jemanden beim Testament reichlich bedenken
    • ein Theaterstück mit großem Beifall bedenken
    • (ironisch) sie bedachten sich [gegenseitig]/(gehoben:) einander mit groben Vorwürfen
  2. [vor einer Entscheidung] mit sich zurate gehen, sich kurz besinnen

    Grammatik

    sich bedenken

    Beispiel

    ich bedachte mich einen Augenblick und unterschrieb dann

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