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aus­den­ken

Wortart: unregelmäßiges Verb

Häufigkeit:

Rechtschreibung

Worttrennung:
aus|den|ken
Beispiel:
denke dir etwas aus

Synonyme zu ausdenken

ausgrübeln, ausklügeln, sich ausmalen, brüten über, entwerfen, erdenken, erfinden, ergrübeln, erklügeln, [sich] erträumen, sich etwas einfallen lassen, fantasieren, kommen auf, planen, sich überlegen, verfallen, sich vorstellen, sich zurechtlegen; (gehoben) aussinnen, erdichten, ersinnen; (umgangssprachlich) ausbrüten, aushecken, ausklamüsern, ausknobeln, austüfteln; (abwertend) konstruieren; (salopp abwertend) auskochen

Aussprache

Betonung:
a̲u̲sdenken

Grammatik

unregelmäßiges Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. ersinnen; sich in Gedanken, in seiner Vorstellung zurechtlegen

      Beispiele

      • sich eine Überraschung, einen Trick, etwas Lustiges ausdenken
      • neue Methoden, Systeme ausdenken
      • ich hatte mir den Plan in allen Einzelheiten ausgedacht

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      da musst du dir schon etwas anderes ausdenken (umgangssprachlich; damit kannst du mich nicht überzeugen; das, was du sagst, glaube ich dir nicht)
    2. sich etwas ausmalen, vorstellen

      Beispiele

      • ich hatte mir die Sache so schön ausgedacht
      • das ist eine ausgedachte (erfundene) Geschichte

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      nicht auszudenken sein (unvorstellbar sein: die Folgen dieses Leichtsinns sind gar nicht auszudenken; nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn …!)
  1. zu Ende denken; durchdenken

    Beispiel

    er hat die Sache nicht konsequent ausgedacht

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