auffressen
Wortart: starkes Verb
Häufigkeit:
Rechtschreibung
- Worttrennung:
- auf|fres|sen
Synonyme zu auffressen
- aufschlingen, ausessen, konsumieren, leer essen, schaffen, verschlingen, verzehren; (gehoben) aufzehren, verspeisen; (umgangssprachlich) verdrücken, verkonsumieren, verputzen, verspachteln, wegessen, wegputzen; (österreichisch umgangssprachlich) zusammenessen; (salopp) verkasematuckeln; (familiär) verschmausen, verschnabulieren; (umgangssprachlich emotional) ratzekahl leer essen; (umgangssprachlich scherzhaft) auffuttern, vertilgen; (besonders norddeutsch) aufbekommen; (ostmitteldeutsch) hinteressen
- aufreiben, auslaugen, aussaugen, beanspruchen, entkräften, erschöpfen, Kraft kosten, mitnehmen, ruinieren, sehr anstrengen, strapazieren, viel abverlangen, zehren, zermürben, zerquälen, zusetzen; (gehoben) aufzehren, auszehren; (umgangssprachlich) fertigmachen, kaputtmachen, schaffen, schlauchen, stressen; (salopp) abkochen
Aussprache
- Betonung:
- a̲u̲ffressen
- Lautschrift:
- [ˈa͜uffrɛsn̩]
Grammatik
- starkes Verb; Perfektbildung mit »hat«
Bedeutungen und Beispiele
-
ganz fressen (1b), bis nichts mehr übrig ist
Beispiele
- das Futter auffressen
- unsere Katze hat das ganze Fleisch aufgefressen
- (derb von Personen) die Jungen fraßen die Torte im Handumdrehen auf
- <in übertragener Bedeutung>: jemanden vor Liebe auffressen können (umgangssprachlich; überschwänglich lieben)
- <in übertragener Bedeutung>: wenn die Sache schiefgeht, frisst uns der Chef auf (umgangssprachlich; ist er sehr ärgerlich auf uns)
- <in übertragener Bedeutung>: die Männer fraßen sie mit den Augen auf (umgangssprachlich; blickten ihr gierig hinterher)
-
völlig, bis zur Erschöpfung beanspruchen, ruinieren
Gebrauch
umgangssprachlich
Beispiele
- die Arbeit frisst mich auf
- der Ärger frisst sie, ihre Nerven auf

