aufbinden
Wortart: starkes Verb
Häufigkeit:
Rechtschreibung
- Worttrennung:
- auf|bin|den
- Beispiel:
- jemandem etwas aufbinden (umgangssprachlich für weismachen)
Synonyme zu aufbinden
- aufknoten, aufknüpfen, aufschlingen, aufschnüren, entknoten, loslösen, öffnen; (gehoben) auflösen, entwirren; (umgangssprachlich) aufdröseln, aufmachen; (landschaftlich) aufdrieseln, auffitzen
- aufstecken, hochbinden, hochstecken
- aufschnallen, aufschnüren
- anlügen, belügen, beschwindeln, lügen; (umgangssprachlich) anflunkern, ankohlen, anschwindeln, flunkern, schwindeln, vorflunkern, vorkohlen, vorlügen, vormachen, vorschwindeln, weismachen; (österreichisch umgangssprachlich) am Schmäh halten; (familiär) kohlen; (umgangssprachlich abwertend) aufhängen; (landschaftlich) sohlen; (veraltet) aufheften
- einbinden; (Buchbinderei) lumbecken; (Buchwesen) binden
Aussprache
- Betonung:
- a̲u̲fbinden
Grammatik
- starkes Verb; Perfektbildung mit »hat«
Bedeutungen und Beispiele
-
(Zusammengebundenes, Zugeschnürtes) lösen, öffnen
Beispiele
- die Schnürsenkel, eine Schleife, die Schürze aufbinden
- ich band [mir] die Krawatte auf
-
(Herunterhängendes) hochbinden
Beispiele
- Reben aufbinden
- aufgebundene Rosenstöcke
- ein Mädchen mit aufgebundenem (hochgestecktem) Haar
-
-
auf etwas festbinden
Beispiel
das Kochgeschirr auf den Rucksack aufbinden -
sich (Unangenehmes und Beschwerliches) aufbürden
Gebrauch
umgangssprachlich
Beispiel
mit dieser Einladung hast du dir ja was aufgebunden!
-
auf etwas festbinden
-
jemandem etwas Unwahres erzählen, weismachen
Gebrauch
umgangssprachlich
Beispiel
wer hat dir diese Lüge aufgebunden? -
(ein Buch) binden (5d)
Gebrauch
Verlagswesen
Beispiel
Bücher neu aufbinden

