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aso­zi­al

Wortart: Adjektiv
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: aso|zi|al
Das Adjektiv wird nur mit einem s geschrieben, entsprechend den Bestandteilen a- (= un-, nicht) und sozial, aus denen es gebildet ist.

Bedeutungsübersicht

  1. unfähig zum Leben in der Gemeinschaft, sich nicht in die Gemeinschaft einfügend; am Rand der Gesellschaft lebend
  2. (meist abwertend) die Gemeinschaft, Gesellschaft schädigend
  3. (umgangssprachlich abwertend) ein niedriges geistiges, kulturelles Niveau aufweisend; ungebildet und ungehobelt

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Dieses Wort oder diese Verbindung ist rechtschreiblich schwierig (Liste der rechtschreiblich schwierigen Wörter).

Synonyme zu asozial

Aussprache

ạsozial🔉, auch: […ˈt͜si̯aːl] 🔉

Herkunft

aus griechisch a- = nicht, un- und sozial

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. unfähig zum Leben in der Gemeinschaft, sich nicht in die Gemeinschaft einfügend; am Rand der Gesellschaft lebend

    Beispiel

    ein asozialer Charakter
  2. die Gemeinschaft, Gesellschaft schädigend

    Gebrauch

    meist abwertend

    Beispiele

    • asoziales Verhalten
    • er ist asozial
  3. ein niedriges geistiges, kulturelles Niveau aufweisend; ungebildet und ungehobelt

    Gebrauch

    umgangssprachlich abwertend

    Beispiele

    • eine asoziale Kneipe
    • der Typ sieht ziemlich asozial aus

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