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antun

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an­tun

Wortart: unregelmäßiges Verb

Häufigkeit: 

Rechtschreibung

Worttrennung:
an|tun
Beispiele:
sich etwas antun (österreichisch umgangssprachlich auch für sich besonders bemühen; sich [grundlos] aufregen)

Synonyme zu antun

Aussprache

Betonung:
ạntun
Lautschrift:
[ˈantuːn]

Grammatik

unregelmäßiges Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. etwas tun, zuteilwerden lassen, erweisen

      Beispiele

      • jemandem Gutes, eine Wohltat antun
      • sich etwas Gutes antun (sich etwas gönnen)
    2. (etwas Nachteiliges, Unangenehmes) zufügen

      Beispiele

      • jemandem Böses, ein Leid, großes Unrecht antun
      • (umgangssprachlich) tu mir das ja nicht an (lass es bitte sein)
      • tut euch keinen Zwang an (zwingt euch nicht zu etwas, was ihr nicht wollt)

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      sich <Dativ> etwas antun (umgangssprachlich verhüllend; Selbstmord begehen)
  1. Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • es jemandem angetan haben (jemandem besonders gut gefallen: er, sein Geigenspiel hat es ihr angetan; ihr Aussehen hat es ihm angetan; mir hatte es der Clown angetan)
    • von jemandem, etwas angetan sein (Gefallen an jemandem, etwas finden: sie waren von dem Konzert sehr angetan)
    1. etwas Bestimmtes anziehen

      Gebrauch

      gehoben

      Beispiel

      sie tat ihre Jacke an
    2. jemandem, sich Kleidung anlegen

      Gebrauch

      gehoben

      Beispiele

      • sie hat sich elegant angetan
      • <meist im 2. Partizip in Verbindung mit »sein«>: er war angetan mit Jeans und T-Shirt

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