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Un­heil, das

Wortart: Substantiv, Neutrum
Gebrauch: gehoben
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Un|heil
Beispiele: Unheil bringende oder unheilbringende Veränderungen; ein Unheil kündendes oder unheilkündendes Zeichen; ein Unheil verkündendes oder unheilverkündendes Zeichen; aber nur: großes Unheil bringend, kündend, verkündend; äußerst unheilbringend, unheilkündend, unheilverkündend [Regel 58]

Bedeutungsübersicht

etwas (besonders ein schlimmes, verhängnisvolles Geschehen), was einem oder vielen Menschen großes Leid, großen Schaden zufügt; Unglück

Beispiele

  • ein großes, schreckliches Unheil
  • jemandem droht Unheil
  • das Unheil brach herein
  • dir soll kein Unheil geschehen
  • der Krieg brachte Unheil über das Land
  • Unheil anrichten, stiften, abwenden, verhindern
  • Unheil abwehrende Zaubersprüche
  • Unheil bringende Veränderungen
  • ein Unheil [ver]kündendes Zeichen

Synonyme zu Unheil

Elend, Gefahr, Grauen, Heimsuchung, Leid, Übel, Unglück, Verhängnis; (gehoben) Prüfung, Schrecken, Unsegen, Verderben; (bildungssprachlich) Apokalypse

Aussprache

Betonung: Ụnheil🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch unheil, althochdeutsch unheili

Grammatik

 Singular
Nominativdas Unheil
Genitivdes Unheils
Dativdem Unheil
Akkusativdas Unheil

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